.

Hilfreiche Tipps bei der Zubereitung

 3-S-System - Zubereitung mit System

In der Regel muß man jeden Fisch vor der Zubereitung säubern, säuern und salzen.

Man spricht hierbei vom 3-S-System.

 

Säubern: Unter fließendem Wasser
Die Forelle von der Darmöffnung zum Kopf hin aufschneiden und die Eingeweide herausnehmen. Den dunklen Streifen entlang des Rückrates mit einer Löffelspitze entfernen. Kopf, Schwanz und Flossen nicht abschneiden. Die Forelle unter fließendem Wasser abspülen. Nie ins Wasser legen, da sie sonst ihr feines Aroma verliert. Forellen, die blau gekocht werden sollen, keinesfalls schuppen, weil sonst die feine Schleimschicht zerstört wird.

 

Säuern: Zartes Forellenfleisch noch delikater
Die Forelle mit Zitronensaft oder Essig innen und außen beträufeln. Dadurch wird das zarte Fleisch fester, würziger und weißer. Außerdem bindet es etwas den Geruch.

 

Salzen: Der Zeitpunkt ist entscheidend
Die Forelle erst vor der Zubereitung salzen, weil die Forelle sonst Salz zieht und austrocknet.

Wichtig für alle Zubereitungsarten: Ob gekocht, gedünstet oder gebraten - das zarte Forellenfleisch braucht nur eine kurze Garzeit und diese immer bei schwacher Hitze.


Gekochte Forelle

Das Kochwasser je nach Rezept mit Kräutern, Zwiebeln und Gemüse kurz aufkochen. Im Anschluß die Forellen im Sud 20-30 Minuten ziehen lassen, damit das volle Aroma an die Forelle abgegeben werden kann.


Gebratene Forelle
Die Forellen vorher in Mehl wenden oder panieren. So werden sie schön knusprig. In der Pfanne bei schwacher Hitze bräunen und dabei häufiger wenden.


Gegrillte Forelle

Besonders zart und delikat werden gegrillte Forellen, wenn sie vorher einige Zeit in eine Kräutermarinade mit Weißwein gelegt werden. Nicht länger als 6-8 Minuten pro Seite grillen.


In Folie gegarte Forelle

Forellen mit Gewürzen in Folie wickeln, so daß keine Flüssigkeit austreten kann. In der Regel genügen 20-30 Minuten Garzeit.



Quelle: Verband der Deutschen Binnenfischerei e.V., Königstorgraben 11, 90402 Nürnberg


.